TreibGut
Raum für Körper- und Seelen-Gesundheit – Bewegung – Entspannung – Persönlichkeitsentwickung und vieles mehr
Montag 18:00 Uhr Small Props – Kirstin
Erlebe ganzheitliches Pilates mit Kleingeräten und Kirstin Einflüssen aus Faszientraining, Yogatherapie, Achtsamkeit.
Meine Stunden sind nie gleich, denn du bestimmst, worum es geht. Intuitiv gehe ich auf die Gruppe und die Bedürfnisse ein. Geeignet für jedes Level.
Dienstag 18:00 Uhr Breath and Relax – Kirstin
25.11. – 16.12.2025
Sanfte Bewegungen und achtsame Atemtechniken helfen dir, Verbindung zu deinem Körper, Geist und Seele herzustellen. Im Anschluss kann dein Nervensystem in einer Tiefenentspannung integrieren
um körpereigene Heilungsprozesse zu unterstützen.
Mittwoch 18:00 Uhr Yoga – Jasmin
Yoga mit Herz und der Aufforderung, deiner Intuition zu folgen. Jede Stunde hat ein ausgewähltes Thema und ist ein Mix aus Hatha- und Vinyasa-Yoga.
Geeignet für alle Level.
Donnerstag 18:00 Uhr Yin-Yang-Relax – Kirstin
Termine: 20.11., 27.11., 04.12., 11.12., 18.12.
Erlebe die Sprache deines Körpers und deines Energiesystems mit Yin-Yoga und sanfter, achtsamer Faszienarbeit. Geeignet für alle Level.
Anmeldung:
Jasmin-Carolin Krüger: 0176 63743750 oder momoyoga.com
Kirstin Junge: 01520 3468765 oder per PayPal kirstinjunge@mein.gmx
17,-€ pro Einheit
150,-€ 10er-Karte (3 Monate gültig)
FELDENKRAIS Beweglicher Körper – wacher Geist (Block-Kurs)
Feldenkrais macht es Dir möglich, Deinen Körper zu erfahren und gewohnheitsmäßige, ineffektive Bewegungen durch freie,
ungehemmte zu ersetzen.
Dienstag 10:30 Uhr 90 min. Kursstart: 06.10.2026 – weitere Termine: 13.10., 20.10., 27.10., 03.11., 10.11., 17.11., 24.11., 01.12., 08.12.2026
10er-Block
Anmeldung: Martina Schwefel – Physiotherapeutin und zertifizierte und lizensierte Feldenkraislehrerin.
Tel.: 0160 – 343 1187 Mail: info@feldenkrais-groemitz.de
Yoga für Schwangere – Nimm dir bewusst Zeit für Dich und Dein Baby (Block-Kurs) Schwangerschaftsyoga begleitet Dich mit sanften Bewegungen, bewusster Atmung und wohltuender Entspannung durch diese besondere Zeit. Alle Übungen werden individuell an deine Bedürfnisse angepasst. Geeignet ab dem 2. Trimester, keine Vorkenntnisse erforderlich.
Freitag 17:30 Uhr 60 min. Kursstart: 04.09.2026 – weitere Termine: 11.09., 25.09., 02.10., 09.10., 16.10., 23.10., 30.10.2026
8er-Block 129 €
Anmeldung bei Vera (Pränatalyogalehrerin): fyndery.de – Yoga in der Schwangerschaft
Yoga mit Herz und der Aufforderung, deiner Intuition zu folgen. Jede Stunde hat ein ausgewähltes Thema und ist ein
Mix aus Hatha- und Vinyasa-Yoga.
Geeignet für alle Level
Mittwoch 18:00 Uhr 60 min.
Anmeldung: Jasmin-Carolin Krüger, 0176 63743750 oder momoyoga.com
Der Sommer ist vorbei, freu dich auf den Herbst
Am 26. Oktober ist offizielles kalendarisches Sommerende. Der Spätsommer und damit die Zeit der Ernte dessen, was du im Frühjahr gesäht hast ist vorbei. Du möchtest diesen Übergang bewusster erleben? Dann gönn dir deine Me-Time und verbringe ca. 3 Stunden mit Dir, mir und anderen, die auch Lust darauf haben.
Erlebe in einem Kakao-Ritual noch einmal das wohlige und energetische Gefühl des Spätsommers, der in der chinesischen Philosophie dem Erd-Element zugeordnet ist. Die diesem Element zugeordneten Organe Magen und Milz-Pankreas stehen für Geborgenheit und repräsentieren die Verarbeitung und das zur Verfügung stellen der Dinge mit denen du dich nährst. Das meint nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Wissen, Freundschaft und Liebe. Das wohlige Bauchgefühl, das Wärme im Herzen erzeugt, das Gefühl von Geborgenheit und genährt sein, welches durch den achtsamen Genuss des Kakao entsteht, gibt dir die Sicherheit und die Wurzeln loslassen zu können. Ritaualkakao hat mit seinen Bestandteilen wie Sekundären Pflanzenstoffen, Mineralien und Spurenelmenten eine positive Wirkung auf dein Immunsystem. Theobrombin wirkt sanft anregend und stimmungsaufhellend.
In einer sanften Yoga-Einheit verabschiedest du den Sommer und begrüsst den Herbst, der in der chinesischen Philosophie dem Metall-Element zugeordnet ist. Die diesem Element zugeordneten Organe Lunge und Dickdarm, stehen für Abgrenzung und repräsentieren das Immunsystem. Sie sortieren aus, was in deinen Organismus rein darf und was nicht. Freu dich auf die Zeit des Aussortieren und Fokussieren auf das Wesentliche. Spüre deine Wurzeln und lehne dich entspannt zurück. Verlasse dich auf das, was du geerntet hast und Folge dem Fluss des Lebens mit der Sicherheit, immer zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.
Lass dich zum Abschluss auf deine Matte fallen und mit einer Soundhealing-Session verwöhnen. Die Klänge und Schwingungen der Klanginstrumente erreichen nicht nur dein Ohr. Sie beruhigen dein Nervensystem und bringen jede Zelle in tiefe Entspannung.
Wenn dich das alles anspricht, dann melde dich an.
Was musst du mitbringen?
Dich und evtl. deine eigene Decke und Kissen für die Entspannungsphase
Matten, Yogablöcke, Bolster, Decken etc. stehen dir hier zur Verfügung.
Wann: 26. Oktober 2025 von 9:00 – 12:00 Uhr
Wo: TreibGut Kirstin Junge, Auf der Pelzerwiese 4, 23730 Pelzerhaken
(Zugang auch über die Wiesenstrasse nach 50m links)
Dein Investment in dich und deine Me-Time: 40 €
(Mitglieder und Inhaber von 10er-Karten zahlen 35€)
Deine Zahlung per PayPal unter kirstinjunge@mein.gmx ist gleichzeitig deine Anmeldung
Die Plätze sind begrenzt, um für jeden genügend Raum zur Verfügung zu stellen.
Vorankündigung
Achtsamkeits-Retreat
mit Nicole vom 16. bis 20. September 2026.
Freu dich auf Bewegung, Entspannung und richtig gutes Essen an der Ostsee.
Was ist Trauma?
Wenn von Trauma die Rede ist, denken die meisten Menschen an eine Verletzung eines
Körperteils. Traumata auf physiologischer Ebene können dann Prellungen, Brüche,
Schnittverletzungen oder Schädel-Hirn-Traumen sein. Trauma entsteht auch auf
psychologischer Ebene, z. B. das Erleben eines schrecklichen überwältigenden
Ereignisses wie Krieg, ein Unfall, Gewalt oder der Tod eines nahestehenden Menschen.
Diese sog. „Big-T-Trauma“ hinterlassen Spuren in unserem Organismus.
Das eine Narben am Körper, das andere Narben auf der Seele.
Eine körperliche Verletzung kann eine Seelen-Narbe hinterlassen
und eine seelische Verletzung körperliche Symptome erzeugen.
Während also das „Big-T-Trauma durch ein Ereignis im und von Außen entsteht,
entwickelt sich das sog. „Little-T-Trauma“ im „Innen“ durch die Abwesenheit von
etwas Gutem das einem Wiederfahren sollte, nämlich die Befriedigung und Erfüllung
unserer psychologischen Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Zugehörigkeit und Liebe.
Dazu reicht es aus zu erleben, das niemand Mitgefühl zeigt. Wenn das Kind stürzt
niemand kommt, um den Schmerz weg zu pusten, wenn die Knie bluten.
Ein Trauma aufgrund eines einzelnen Ereignisses nennt sich „Simple Trauma“. Entwickelt sich aus
einem Einzel-Ereignis ein dauerhaftes Gefühl von Gefahr, spricht man von „Komplex
Trauma“. Viele sich immer wieder wiederholende Ereignisse wie z. B. ständig geschlagen
werden, dauerhafter psychischer oder physischer Missbrauch führen zum „Komplex-Trauma“.
Big-T-Trauma entsteht nach einem schlimmen Ereignis von Außen, das das „Normale“
übersteigt im Innen. Weil die Situation bzw. das Ereignis zu überwältigend, zu viel, zu
schnell ist, ist das Nervensystem nicht in der Lage, alles zu verarbeiten.
Dieser „Overload“ schaltet die Stressreaktion an:
Die jedem Menschen inne wohnende Überlebensstrategie Kampf (fight), Flucht (flight),
Starre (freeze) oder Unterwerfung (Fawn), dem sog. Bambi-Reflex.
Wenn sich ein dramatisches Ereignis ständig wiederholt wie es z. B. bei dauerhaftem
sexuellen MIssbrauch der Fall ist, entsteht ebenfalls ein Big-T-Trauma. Es führt dazu, das
dieses Überlebens-System bei kleinsten unbewusst beängstigenden Situationen
anspringt.
Nicht das dramatische Ereignis selbst erzeugt das Trauma, es ist die Wunde, die in
der Seele des Menschen entsteht, als Ergebnis des Ereignisses!
Die Bezeichnung Post-Traumatisches-Belastungs-Syndrom kurz PTBS ist den meisten als
Folge eines Big-T-Trauma bekannt, kann jedoch auch aus Little-T-Trauma hervorgehen.
Little-T-Trauma entsteht, im Gegensatz zum Big-T-Trauma, durch die Abwesenheit von
etwas Gutem, das einem Wiederfahren sollte wie z. B. Akzeptanz für wer ich bin,
bedingungslose Liebe, ein sicheres Umfeld, das mir die Möglichkeit gibt, authentisch zu
sein. Emotionale Vernachlässigung in der Familie oder Mobbing sind nur zwei
Möglichkeiten für die Entstehung.
Das nach Außen nicht sichtbare Trauma entsteht aus der Nichterfüllung der für die
gesunde Entwicklung eines Menschen wichtigen Emotionalen Grundbedürfnisse wie
Sicherheit, Wertschätzung, Verbindung und Liebe. Meistens entsteht es in den ersten 6
Lebensjahren, jedoch auch ein Erwachsener Mensch kann z. B. durch das Durch- und
Erleben einer Narzisstischen Beziehung schwer Traumatisiert werden. Denn für das
Gehirn und Nervensystem ist die Ablehnung jedesmal wie eine heftige Ohrfeige, bedeutet
also Gefahr.
Erlebt ein Kind Ablehnung entsteht in ihm aufgrund seiner Abhängigkeit und angeborenen
Loyalität den Eltern gegenüber der Glaubenssatz:
„Das muss meine Schuld sein“
„Ich bin eine schlechte Person“
„Ich bin nicht liebenswert“.
Daraus entsteht das Gefühl:
„Jeder lehnt mich ab, wenn ich mich so verhalte, also bin ich falsch“.
Das authentische Ausdrücken der eigenen Identität wird also als Fehler gesehen und so
im Unterbewusstsein abgespeichert. Daraus kann das Kind auf unbewußter Ebene
eine dauerhafte Angst und das Gefühl: „Ich bin ganz allein auf dieser Welt, wenn ich mein
wahres Ich zeige“ entwickeln. Der daraus entstehende geringe Selbstwert führt dazu Situationen
so wahrzunehmen, das sie genau diese Glaubenssätze bestätigen.
Ca. 30 % der Bevölkerung in Deutschland haben diese Art von Trauma, jedoch wird die
Dunkelziffer bei weitem höher geschätzt. Weltweit wird von 80 % der Gesamtbevölkerung
ausgegangen…
Auch wenn hier vom „kleinen“ und „großen“ Trauma die Rede ist, ist das eine jedoch
nicht größer als das andere…
Little-T-Trauma beeinflußt das Nervensystem in gleicher Weise wie Big-T-Trauma!
Von allen Säugetieren dieses Planeten ist ein Menschenkind um zu überleben, am
längsten abhängig von den Eltern. Wächst es in einem ihn vernachlässigendem Umfeld
auf, steht ihm die Option Flucht nicht zur Verfügung, also die normale Stressreaktion bei
Gefahr „fight or flight“ ist nicht möglich, denn sein Überleben ist abhängig von den
Menschen in seinem Umfeld.
Da Kämpfen und Weglaufen nicht geht, kommt es zum „freeze“ der Starre. Anstatt zu
einem sicheren Ort im Außen zu fliehen, flieht es in seine Innenwelt an einen Ort, an dem
es sich sicher fühlt.
Gleichzeitig kommt es zum „Fawn“ dem sog. Bambi-Effekt. Es findet Wege, die
Menschen, von denen es weder gesehen, gehört noch akzeptiert wird dazu zu bringen,
die eigenen sozialen und emotionalen Bedürfnisse zu erfüllen.
Es lernt so zu sein, wie das Umfeld es haben will. Gleichzeitig lernt es aufmerksam und
sensibel für die Bedürfnisse der anderen zu sein, im Glauben, wenn ich deren an mich
erfülle, erfüllen sie mir meine.
So passt sich das Kind auf hunderte von verschiedenen
Wegen immer wieder an, um zu überleben. Dieses Loslösen von sich selbst und der
Umwelt nennt sich Dissoziation.
Durch die ständige Ablehnung des eigenen so Seins und dem damit einhergehendem
Gefühl falsch zu sein, verliert das Kind das Vertrauen in seine Gefühle und sich selbst.
Es entwickelt ein unbewußtes Überlebensmuster.
Es vertraut niemandem und verbirgt sein Selbst indem es eine Maske trägt. Über dem
wahren Ich entwickelt sich eine Ja-Sager- und People-Pleaser-Persönlichkeit, die durch
Manipulation des Umfeldes zu erreichen versucht, das die eigenen Bedürfnisse erfüllt
werden.
Dieses Verhalten geschieht unbewußt adaptiv, also als überlebenswichtige Anpassung an
Lebenssituation und Umfeld. Wird dieses Verhalten ins Erwachsenenalter mitgenommen,
spricht man von maladaptivem Verhalten, da es für einen erwachsenen, von Eltern und
Umfeld unabhängigen Menschen nicht mehr nötig ist. Das drückt sich in unterschiedlichsten
Varianten aus:
Ein Mädchen das ständig den Streit der Eltern und das gewalttätige Verhalten des Vaters
erlebt, übernimmt die Aufgabe der „Harmonieerzeugerin“ im Familiensystem. Damit es
allen gut geht, richtet sich ihr Sein und Handeln unbewusst auf dieses Ziel aus und sie
verausgabt sich als erwachsene Frau bis zur Erschöpfung in ihrer „Pflichterfüllung“.
Der Junge, der anstatt Liebe Vernachlässigung und Schläge erlebte, beginnt seine
Gefühle in einen Raum hinter Stahltüren einzuschließen und schmeisst den Schlüssel
unauffindbar weg. Fühlen war, egal ob körperlich oder seelisch, immer mit Schmerz
verbunden. Diesen Schmerz wollte der kleine Junge nie wieder fühlen und entwickelt sich
zum Mann mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung.